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AUS DEM INHALT DER AKTUELLEN AUSGABE VOM 16. August (IN AUSZÜGEN):
News aus Bad Düben, Bad Schmiedeberg, Löbnitz und den Nachbargemeinden; Margarethenfest in Bad Schmiedeberg; Freizeit-Tipps; Kleinanzeigen, Stellenanzeigen sowie viele Nachrichten vom Sportgeschehen


25 Jahre Naturpark - die Heide feiert
(Bad Düben/Wsp/ros). 75.000 Hektar groß ist der Naturpark Dübener Heide. Jetzt feiert er 25. Geburtstag. 1992 wurde dem Areal zwischen Leipzig, Halle und Wittenberg das Prädikat „Naturpark“ verliehen. „Ein großer Moment“, blickt Herbert Meyer zurück. Der Ehrenvorsitzende des Vereins Dübener Heide weiß, dass der Weg bis zur offiziellen Anerkennung ein langer war. Die letzten Verordnungen wurden 2002 unterzeichnet. Bürokratische Hürden sind aber nur eine Seite. „Der Naturpark ist menschengewollt, für Menschen von Menschen gemacht.“ Axel Mitzka ist Vorsitzender des Heidevereins, der durchaus über ein Alleinstellungsmerkmal verfügt. Das Gros der deutschen Naturparks wird von öffentlicher Hand betrieben. In der Dübener Heide einigten sich Sachsen und Sachsen-Anhalt sofort darauf, dem Heideverein die Trägerschaft zu übertragen. Angesichts der zahlreichen Aufgaben beim Erhalt und der Entwicklung der Kulturlandschaft durchaus ungewöhnlich. „Ein wirklicher Vertrauensvorschuss“, ist Naturparkleiter Thomas Klepel überzeugt. Schließlich brauche es für die Entwicklung der Heide immer Ideen und Konzepte, müsse Überzeugungsarbeit geleistet werden. „Gegen etwas zu sein, fällt den Menschen leichter. Für etwas einzutreten, ist eine ganz andere Sache.“ Vorpreschen und den Bewohnern der Heide ihren Lebensstil vorschreiben, möchte im Naturparkmanagement dennoch niemand. „Die Ideen müssen von den Leuten kommen“, sagt der Naturparkleiter. 25 Jahre Naturpark stehen für den Wandel. „Wir haben Ideen angeschoben, da waren wir wahrscheinlich zu spät“, sagt Axel Mitzka geradeheraus. Beispiel Wächterhäuser. Der Gedanke: Leerstehende Häuser werden durch junge Leute am Leben gehalten. Am Ende gab es wenig geeignete Objekte und folglich wenig Akteure. Heute sieht die Welt etwas anders aus. Unternehmen engagieren sich mit ihren Mitarbeitern bei Freiwilligenaktionen in der Heide. „Sie merken, was Natur vor der Haustür bedeutet“, hat Mitzka festgestellt. Wie Thomas Klepel und Leader-Managerin Anne-Marie Hiller setzt er auf ein ausgeklügeltes Standortmarketing. Die Dübener Heide war bisher der Vorgarten der Leipziger. Jetzt könnte sie zum Wohnzimmer werden. „Das Platzangebot in den Großstädten wird immer geringer. Wohnen am Rand und in der Heide wird attraktiver.“ Mitzka sieht die Heide als reizvolles Zukunftsobjekt. „Wir müssen jetzt nicht mehr darüber nachdenken, wie viele Lichter wir ausknipsen. Wir müssen überlegen, wie viele Lichter wir anmachen wollen.“ Der Naturparkgedanke ist vom Schutz eines Lebensraumes getragen. Das soll auch in der Heide so bleiben. „Die Menschen müssen wissen, wie sie leben wollen“, sagt Thomas Klepel. Dass Qualität eine immer größere Rolle spielt, liegt auf der Hand. Übrigens auch bei den Freizeitangeboten. Wandern ist in Ordnung. Was es jetzt braucht, ist der Ausbau von 400 Kilometer Wanderwegen samt Beschilderung und Besucherlenkung. Erlebnis Natur der neuen Generation: Das ist der Anspruch im Park. 25 Jahre Naturpark sind verbunden mit dem Einsatz für biologische Vielfalt, mit der Pflege von Feuchtwiesen oder dem Erhalt wertvoller Pflanzen und Tierarten. Ehrenamtliches Engagement ist die tragende Säule. 334 Heidevereinsmitglieder und zahlreiche Helfer sind unter anderem als Biberbetreuer oder Heideimker aktiv. Nachhaltigkeit wird durch Bildung im Umweltbereich erzielt. Es gibt neun Paten- und eine Naturparkschule sowie einen Paten- und einen Naturparkkindergarten.


Breitbandausbau: Jetzt gilt‘s: Bad Düben braucht 40 Prozent
(Bad Düben/Wsp/kp). Das ging fix! In einer gesondert anberaumten Stadtratssitzung haben sich die Abgeordneten einstimmig für eine Kooperationsvereinbarung mit der Deutschen Glasfaser GmbH entschieden. Damit sind die Weichen gestellt, dass die Kurstadt bereits im kommenden Jahr über schnelles Internet bis mindestens 500 Mbit/s verfügen kann. Im August beginnt der zwölfwöchige Umfragezeitraum, bei dem sich mindestens 40 Prozent der Bad Dübener Haushalte dafür entscheiden müssen – ansonsten wird es nichts und das Unternehmen packt die Zelte wieder ein. Aber es sieht wohl gut aus. Ein Wohnungsbauunternehmen mit 2.000 Geschosswohnungen hat bereits grünes Licht signalisiert. Den Anschluss – kostet normalerweise 750 Euro – würde die Deutsche Glasfaser GmbH kostenfrei einrichten. Die 100-, 200-, und 500-Mbit/s-Leitung kostet im ersten Jahr knapp 25 Euro, ab dem zweiten Jahr knapp 45, 50 bzw. 80 Euro. Bad Düben möchte sich Breitband-technisch absichern, bleibt trotz rosiger Aussichten im Landkreis-Projekt involviert. Die Muldestadt wäre hier beim zweiten Schub dabei.


Mehr Busse in Richtung Delitzsch
(Nordsachsen/Wsp). Ab diesem Monat wird die Busverbindung zwischen Bad Düben und Delitzsch aufgestockt. Nahezu doppelt so viele Fahrten, die auch vereinheitlicht wurden, stehen auf dem Plan. In der Loberstadt besteht darüber hinaus direkter Anschluss per S-Bahn in Richtung Leipzig. Davon profitiert vor allem die Kurstadt, die damit zumindest in die Richtungen Leipzig, Eilenburg und Delitzsch über eine gute Verbindung verfügt. Zusätzlich sollen die ÖPNV-Strukturen in ganz Nordsachsen verbessert werden. Bislang gibt es im Landkreis fünf Linienbündel mit entsprechenden Vertragspartnern und unterschiedlichen Modalitäten im Rufbussystem. Hier sollen einheitliche Bedien- und Buchungsstandards eingeführt werden.


Heidebad Hammermühle: Spatenstich am 14.9.
(Bad Düben/Wsp/as). Am 14. September beginnen die Arbeiten im Freibad Hammermühle. Das Bad wird für 2,5 Mio. Euro (90 % davon sind Fördermittel) zu einem ökologischen Naturbad umgebaut, welches dann auch keine Betonbecken mehr hat. Sand und Schilf werden dominieren. Dazu kommen Wiese, Sportmöglichkeiten wie Beach-Volleyball, Gastronomie sowie Übernachtungsmöglichkeiten in Fass-Form und Stellplätze für Zelte.


Mehreinnahmen: Dübens Gewerbe ist gesund
(Bad Düben/Wsp/as). Bad Dübens Gewerbetreibenden scheint es im Großteil ganz gut zu gehen, zumindest lassen das die Zahlen der Gewerbesteuereinnahmen rückschließen. Laut Stadtverwaltung geht man derzeit von 400.000 Euro Mehreinnahmen für das laufende Jahr aus. Das wären dann knapp 600.000 Euro mehr als im vergangenen Jahr. Vor fünf Jahren nahm die Stadt etwa eine Million Euro an Gewerbesteuern ein, jetzt sind es ca. 2,6 Mio. Euro. Auch in den nächsten zwei Jahren, so die Prognosen, soll die Wirtschaft in Bad Düben weiter auf Wachstum sein.



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