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Aktuelles:

Welche Maßnahmen machen Sinn?

(Bad Düben/Wsp/kp). Die Stadt Bad Düben lud in den vergangenen Wochen mehrmals zu verschiedenen Workshops unter dem Titel „Klimaanpassung 2030“. Am Ende der Abschlussveranstaltung hatte Bürgermeisterin Astrid Münster noch eine frohe Botschaft zu verkünden: Die nordsächsische Kurstadt wird auch zum fünften Mal mit dem begehrten European Energy Award ausgezeichnet.
Um den Titel immer und immer wieder zu verteidigen, befindet sich Bad Düben in einem ständigen Prozess. Verwaltung, Stadträte und interessierte Bürger schauen auf Nachhaltigkeit sowie Klimapotentiale und schärfen das Umweltbewusstsein. Aktuell beschäftigen sich die Überlegungen unter anderem mit der sogenannten „Schwammstadt“. Auch unter dem Eindruck der Starkregenereignisse in Westdeutschland stellt sich die Frage: Wie ist Bad Düben bei starken Regenfällen und damit einhergehenden Überschwemmungen gewappnet? Größere versiegelte Fläche könnten sinnvoll umgestaltet werden.
Als perfektes Beispiel dürften die benachbarten Schulhöfe der Heide-Grundschule und der Oberschule dienen. Während der Hof bei den Jüngeren bereits nachhaltig umgebaut wurde, mit einem kleinen Graben und mehr Grün, dominiert nebenan die Betonfläche das Bild. „Es ist noch nichts geplant. Aber es wird sich hier etwas tun. Dazu wird es demnächst Gespräche geben“, stellt Bauamts-Leiter Thomas Brandt in Aussicht.
In den Fokus soll zudem auch der Dommitzscher Platz rücken. Welche Entwicklung macht auf diesem zugepflasterten Areal Sinn? Welche Rolle spielt dabei der verrohrte Heidegraben? Eine Machbarkeitsstudie soll Licht ins Dunkle bringen. Konzepte (u. a. auch ein Sportstättenkonzept als Bestandsanalyse) und Studien verschlingen stets recht viel Geld. Da kommt das Programm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“, an dem sich Bad Düben nun beteiligt, genau recht. Hier werde genau diese Konzeptarbeit gefördert.
Weitere Ideen, die auf den Klima-Workshops angeschoben wurden, sind die Möglichkeiten der Dach- und Fassadenbegrünung. So könnten beispielsweise die „nackigen“ Giebel der Mehrgeschosser begrünt werden. Man darf gespannt sein, was die Zukunft noch bringt.