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Aktuelles aus Bad Düben:

Guten Rutsch! Bad Düben hat ein neues Aushängeschild

(Bad Düben/Wsp/kp). Astrid Münster kennt ihre Stadt. „Es soll gutes Wetter werden. Da wir die Stadt mit dem Engel im Wappen sind, mach ich mir da auch keine Sorgen", sagte die Bürgermeisterin drei Tage vor der offiziellen Eröffnung des neuen NaturSportBads am vergangenen Freitag. Sie sollte recht behalten. Das Wetter zeigte sich von der besten Seite.

Das führte dazu, dass zahlreiche Besucher in den Ortsteil Hammermühle strömten, um sich vor Ort ein Bild zu machen vom neuen Aushängeschild der Kurstadt. Anders kann man den 2,9-Millionen-Euro-Bau nicht bezeichnen. Die Wassertemperatur lud mit frischen 15 Grad zwar nur die Wenigsten zum Planschen ein, die anwesenden Kinder hatten jedoch längst die neue Attraktion in Beschlag genommen: die Breitwellenrutsche.

Während bei der kurzen Vorab-Feier mit geladenen Gästen bereits die Nachbar-Bürgermeister Enrico Schilling (Gräfenhainichen) und Torsten Seelig (Kemberg) sowie Bad Dübens Ex-Stadtchef Eckehard Tulaszewski (siehe Seite 4) die Rutsche testeten, folgten kurz nach 14 Uhr fünf mutige Kinder, die sich im Vorfeld mit einem kurzen Gedicht bewarben und ausgelost wurden.

Das Projekt wurde erst dank der erfolgreichen Teilnahme am Bundesförderprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur" möglich. Bad Düben setzte sich damals als eine von 54 Gemeinden unter 1.000 Bewerbern durch und erhielt 2,25 Millionen Euro staatliche Unterstützung. Die Eigenmittel liegen aufgrund einiger Mehrkosten bei 650.000 Euro.

Jeweils drei 25- und 50-Meter-Bahnen im Schwimmerbereich, ein strandartiger Nichtschwimmersektor sowie ein felsenartiges Planschbecken für die kleinsten Gäste stehen für Wasserratten bereit. Des Weiteren warten zwei neue wettkampftaugliche Beachvolleyballplätze darauf bespielt zu werden und ein idyllischer Biergarten auf zahlreiche Gäste.

An das NaturSportBad angeschlossen ist ein Camp mit sechs hölzernen Schlaffässern und zwei barrierefreien, sogenannten Pods, die für Übernachtungen genutzt werden können.

Ein Besuch lohnt sich – versprochen!