Familie Paetsch und Team feierten großes Jubiläum
von Admin
Familie Paetsch und Team feierten großes Jubiläum
(Bad Düben/Wsp/kp). Der Feiertag am 3. Oktober ist in Bad Düben seit vielen Jahren eng mit dem Tag der offenen Backstubentür an der Niedermühle verbunden. Familie Paetsch und ihr Team gewähren dabei traditionell interessante Einblicke ins Bäckerhandwerk und der Hof füllt sich verlässlich – so auch in diesem Jahr. Nur durfte es am Samstag sogar etwas länger werden, denn der Traditionsbetrieb hatte allen Grund zum Feiern.
Max Küster, Heiko Paetsch‘s Urgroßvater, kaufte die Niedermühle bereits im Jahr 1902, um das Gelände schließlich 1926 um eine Bäckerei zu erweitern. Dem schmackhaften Handwerk geht man hier also bereits seit 100 Jahren nach. Heiko Paetsch führt den Familienbetrieb in vierter Generation und verkündete unter großem Applaus: Er wird im kommenden Jahr seine Bäckerei in die Hände seines Sohnes Philipp übergeben. „Er ist gelernter Koch, hat anschließend seine Gesellenausbildung und seinen Bäckermeister gemacht. Wir haben in den letzten Jahren alles in die Wege geleitet und ich kann den Betrieb guten Gewissens übergeben“, freut sich Heiko Paetsch, der weiterhin mit Rat und Tat zur Seite stehen wird. Das Unternehmen aus der Niedermühle steht damit auf zukunftssicheren Füßen – ein wichtiges Signal für die insgesamt 25 Mitarbeiter in Backstube und den drei Filialen (Altstädter Straße, im REWE-Markt und in Delitzsch). Die zahlreichen Kunden können sich also weiterhin auf Verkaufsrenner Wurzelbrot und Co. freuen. Als kleine Besonderheit verrät Philipp Paetsch: „Unser Sauerteig lebt bereits seit 100 Jahren!“
Neben Fahrten mit der Pferdekutsche und der Plätzchenbäckerei für die kleinen Besucher sorgte die Bad Dübener Formation „Heimspiel“ mit Live-Musik und die Karambolagegroup für den klangvollen Rahmen. Als Überraschungsgast reiste Bad Dübens langjähriger Pfarrer Jörg Uhle-Wettler aus Magdeburg an und sorgte für den Segen in der kommenden Zeit. In diesem Sinne: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein. Manchmal darf es auch ein Stück Donauwelle oder Heidekuchen sein...